Glorious! » 15.2. bis 7.4.2019

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Im New York der 1940er Jahre war sie eine der schillerndsten Persönlichkeiten, ein absolutes Gesellschaftsereignis: Florence Foster Jenkins. Die selbsternannte Sopranistin quälte und quietschte sich munter durch die allererste Gesangsliteratur, die sie auf Bällen und Wohltätigkeitsveranstaltungen im Vertrauen auf ihr Talent und voller Liebe zur Musik triumphierend ihren Zuhörern entgegenschmetterte. Als Millionenerbin investierte sie ein kleines Vermögen in ihre „Sangeskünste“ und noch viel mehr in ihr Publikum, das sie aus Vereinen und Clubs, deren Gönnerin sie war, hundertfach rekrutierte. Doch Florence war nicht ihr Leben lang so unerschütterlich selbstbewusst. Vom Vater wurde ihr die Gesangskarriere verboten und der Ehemann infizierte sie schon in der Hochzeitsnacht mit einer Krankheit, an der er letztendlich auch verstarb und die nun auch ihr Leben bedrohte. Anlass für die nicht mehr ganz so junge Florence ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Schnell fand sich ein Freundeskreis, der ebenso schillernd und exzentrisch war wie sie selbst, allen voran ein neuer Mann, der erfolglose Schauspieler St. Clair Bayfield. Als engen Vertrauten gewann sie bald auch den talentierten und leidensfähigen Pianisten Cosme McMoon, der sich bei jedem Konzert tapfer an ihrer Seite dem Auditorium stellte.

In ihrem Kopf mag Florence mit engelsgleicher Stimme die Welt bezaubert haben. In der akustischen Realität aber bogen sich die Balken und die Zuschauer aus der High Society – die sich bald schon um die Tickets zu ihren legendären Veranstaltungen rissen –
vor Lachen. Doch unbeirrt ließ sie die Welt partizipieren an den Segnungen ihrer Musikalität und erfüllte sich schließlich – trotz schwindender Gesundheit – einen lang gehegten Traum. Für einen
gloriosen Auftritt mietete sie die berühmte Carnegie Hall an.

Peter Quilters Westend-Riesenerfolg „GLORIOUS!“ ist zugleich eine grandiose Komödie und eine Hommage an eine Frau, die zwar die meisten Töne verfehlte, aber dennoch die Herzen ihrer Zuhörer berührte. Ihre Lebensfreude und Hingabe an die Musik waren absolut ansteckend. Eine Geschichte rund um Liebe, Tod und Musik.


TERMINE IM K2
Premiere: 15. Februar 2019
Vorstellungen: 16. Februar bis 7. April 2019

BESETZUNG
Mit Eva Brunner, Sebastian Smulders, Oliver Jaksch, Beate Leclercq und Anna Winter.
Inszenierung: Ingmar Otto
Musikalische Leitung/Arrangements: Uli Kofler
Bühnenbild: Manuel Kolip
Deutsch von Horst Johanning
Aufführungsrechte bei HARTMANN & STAUFFACHER GmbH
Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen, Köln