PROGRAMMINFO
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0721 - 23 111
oder direkt vor Ort:
Mo-Sa 10.30-13.30h
und 17.30-19.30h
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Zwei junge Menschen sehen sich, verlieben sich ineinander und taumeln gemeinsam in den Abgrund. Innerhalb weniger Stunden erfahren sie, wie schön und gleichzeitig schmerzhaft die Leidenschaft über sie kommt und müssen das so neu empfundene Leben gleich wieder hergeben. Warum? Weil der gesellschaftliche Druck um sie herum zu groß ist? Weil die beiden nicht erwachsen werden wollen? Weil sich das Gefühl der Verliebtheit nur schwer in Liebe verwandeln lässt? Oder weil ihnen – wie es Shakespeare vorschlägt – die Sterne nicht günstig stehen? Warum zieht es uns seit mehreren 100 Jahren hin zur wohl berühmtesten Liebegeschichte aller Zeiten? Diesen Fragen stellt sich das KTK in einer Neuinszenierung von "Romeo + Julia" mit Schauspielern des Cyrano-Ensebmles unter der Regie von Christian Nickel.
Zur Handlung In Verona herrscht seit langem Hass zwischen den verfeindeten Familien der Montague und Capulet, ein Graben der Feindschaft, so tief und alt, dass er nicht zu kitten ist. Romeo und Julia, die Kinder eben dieser Familien, begegnen sich zufällig auf einem Fest und verlieben sich ineinander. Entgegen aller Vernunft treffen sie sich heimlich, heiraten und schwören sich Treue bis in den Tod. Die Streitereien der Familien gehen jedoch weiter und Romeo kann sich ihnen nicht entziehen. Als er einen Kampf zwischen seinem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt schlichten will, gerät er zwischen die Fronten. Mercutio wird getötet. Blind vor Wut und Trauer stürmt Romeo zur Rache und tötet Tybalt. Er wird nach Mantua verbannt und muss die Stadt verlassen. Julias Eltern, nichts ahnend vom Liebesverhältnis ihrer Tochter, bereiten unterdessen deren Hochzeit mit dem Grafen Paris vor. Um dieser Ehe zu entgehen, erhält Julia von Pater Lorenzo ein Gift, das sie für kurze Zeit in einen leichenähnlichen Zustand versetzen soll. Nach ihrem Begräbnis soll Romeo sie aus der Gruft befreien und sie zu sich ins Exil nehmen. Doch der Plan erreicht den Flüchtigen nicht, stattdessen wird Romeo nur der Tod Julias mitgeteilt. Dieser eilt zurück nach Verona, um sich bei seiner Geliebten das Leben zu nehmen. Das tragische Ende des „vom bösen Stern bedrohten“ Liebespaares ist unausweichlich.
Regie: Christian Nickel (Burgtheater Wien - bereits Regie bei „Cyrano de Bergerac") Darsteller:Birthe Wolter*, Sabine Bräuning, Jannik Büddig, Matthias Lehmann*, Hans Rüdiger Kucich*, Hendrik Pape*, Georgios Tzitzikos. Bühnenbild: Karin von Kries*
*Aus dem Ensemble von „Cyrano de Bergerac“ |
