Edo Zanki präsentiert … Edo singt den Blues » 22.5.2017

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Seit 30 Jahren singt und spielt Edo Zanki in seiner eigenen Liga. Als er damals die erste deutschsprachige Soulplatte veröffentlichte und sich die Presse noch fragte, ob man Deutsch so „zerjaulen“ oder „zersingen“ dürfe, da hatten ihn, am Anfang der 80er Jahre, Kollegen und Musikbegeisterte längst für sich entdeckt und feierten ihn: „Er spielt mit dem Arsch Klavier und singt dir mitten ins Herz“, sagte seinerzeit Ulla Meinecke, für die er ihren größten Hit „Tänzerin im Sturm“ schrieb. Herbert Grönemeyer, für den Edo zwei Alben produzierte, bezeichnete Zanki als „einen der großen musikalischen Könner in unserem Land“.

Edo Zanki, der als Pate der deutschen Soulszene gilt, hat immer gesagt Soul wäre keine Stilvorgabe an sich, es ginge vielmehr darum mit welcher Emotionalität und Hingabe musiziert und besonders gesungen würde. Wie seine Verbindung zum Blues entstand, erklärt er einmal in einem Interview: „Auf der B – Seite der ersten Stones Single, die ich selbst gekauft hatte, fand ich „Little Red Rooster“ einen waschechten amerikanischen Blues und ich war fasziniert. Der Blues hatte England erreicht und wurde ein entscheidender Einfluss für alle großen Acts der Sechziger aus Großbritannien. Stones, Beatles, Yardbirds, John Mayall, Led Zeppelin...alle hatten Blut geleckt an dieser Musik, die weit vom gefälligen, modischen Pop wohnte.

Und in den USA wuchsen seit den 1920er Jahren Jazz, R&B, Rock & Roll und Soul aus dem Blues, der diesen Musiken das Erdverbundene und das Authentische bis heute verleiht.“

Mit dem Programm „Edo singt den Blues“ kommt Edo im Jahre 2017 mit seiner Band wieder zu seinen frühen musikalischen Einflüssen zurück. Zu seinen eigenen bluesverwandten Stücken kommen einige Fremdsongs in seiner eigenen Interpretation. Eine weitere Facette in Edos Live-Konzerten, die sich kein Fan entgehen lassen sollte.

Am 22. Mai präsentiert Edo Zanki … Edo singt den Blues