geierwally 05-2012

DIE GEIERWALLY
Ein rustikales Volksstück mit 5 Akten und einer zünftigen Blasmusi´
Nach Wilhelmine von Hillern

Premiere 09.03.12

 

Neben den Hauptdarstellern Kirsten Potthoff und Tobias Fend steht in der Rolle der Großmagd
Leni Rebecca Siemoneit-Barum auf der Bühne. Den Fernsehzuschauern der „Lindenstraße“ ist
sie besser bekannt als Iffi Zenker bzw. Iffi Beimer.

Während im Kammertheater die Proben und die ersten Aufführungen laufen, ist im Fernsehen
der Abschied von „Iffi“ von der Lindenstraße zu sehen.

Ihren Dickkopf hat Wally vom Vater geerbt. Da liegt es nahe, dass sich die Fronten zwischen dem alten Strominger und seiner Tochter verhärtet haben. Sie will partout nicht einlenken und den Vinzenz heiraten, der einmal ein guter Bauer auf dem Hof sein würde, wenn Stromingers letztes Stündchen geschlagen hat. Doch Wally will von Vinzenz nichts wissen, ihre Liebe gilt einzig und allein dem Bären-Josef. Auch unter dem Druck des Vaters rückt sie keinen Zentimeter von dem schneidigen Jäger ab. Da macht der alte Strominger kurzen Prozess und verbannt sie vom Hof. Oben auf dem Hochjoch, in der Einöde und der Kälte des Gletschers, soll sie zur Besinnung kommen. Erst, wenn sie den Willen des Vaters respektiert und den Vinzenz zum Mann nimmt, darf sie ihm wieder unter die Augen treten.

Als Wally Strominger sich auf den Weg zum Gipfel des Berges in die Einsamkeit macht, kreist ihr zahmer Geier noch für eine Weile über dem Dorf. Niemand ahnt, wie unnachgiebig die Geierwally noch ihren Willen durchsetzen wird.

Mit dem Roman DIE GEIERWALLY feierte die Autorin Wilhelmine von Hillern ihren größten Erfolg. Die Geschichte einer jungen Frau aus Tirol mit ihrem unbedingten Freiheitsdrang wurde fünfmal verfilmt. Außerdem entstanden die Oper "La Wally" von Alfredo Catalani, ein Musical und mehrere Theaterfassungen.

Mit: Charis Nass, Kirsten Potthoff, Rebecca Siemoneit-Barum, Thomas Cermak, Tobias Fend, Markus Gehrlein, Hans Rüdiger Kucich u.a.

Inszenierung: Ingmar Otto

Bühnenfassung: Hans Gnant

 

Kritik in der BNN vom 12.3.2012

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