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Mo-Sa 10.30-13.30h
und 17.30-19.30h

RALF BAUER + LOTEN NAMLING
Goethe, Rilke und der 6. Dalai Lama
25. Januar 2012, 19 Uhr – „Im Schlachthof“, Durlacher Allee 64, mit Büffet

Ralf Bauer und Loten Namling laden ein zu einem spannenden und entspannenden Abend mit Texten Rainer Maria Rilke, Goethe und dem 6. Dalai Lama mit Musik von Loten Namling

Ralf Bauer, deutscher Schauspieler, geb. am 12. September 1966 in Karlsruhe, besuchte von 1988 bis 1990 die Stage School of Dance und Drama in Hamburg, anschließend studierte er bei Eric Morris in Los Angeles. Von 1991 bis 1993 moderierte er die Kindersendung „Disney Club“(165 Folgen), bevor ihm mit der ARD-Surfer-Serie „Gegen den Wind“ der Durchbruch vor einem Millionen-Publikum gelang. Danach suchte er nach neuen Herausforderungen – und zwar sehr erfolgreich in Kinofilmen und in internationalen Ko-Produktionen, bei zahlreichen TV-Engagements stechen zwei Gaststar-Aufritte im „Tatort“ („Bomben für Ehrlicher“, 1995 und „Bittere Mandeln“, 2000) hervor.

Auf der Bühne ist Ralf Bauer zurzeit im Kammertheater als „Leo“ in „Gut gegen Nordwind“ zu sehen.

Neben seinen schauspielerischen Tätigkeiten unterstützt Ralf Bauer u.a. den Freiheitskampf der Tibeter auf der ganzen Welt (im Sommer 2009 moderierte er ein Treffen von 25 000 Menschen mit dem Dalai Lama am Brandenburger Tor in Berlin) und er engagiert sich für „Unicef“.

Loten Namling ist vieles zugleich, Sänger, Musiker, Schauspieler, Cartoonist - aber er ist vor allem eines: eine mächtige Stimme.

Geboren 1963 auf der Flucht im Himalaya, wuchs Loten Namling im indischen Exil mit Abba, den Bee Gees und all den Songs auf, die damals um die Welt gingen. Doch was ihn zur Musik brachte, war das Lied "Ama le ho" des sechsten Dalai Lama (1683-1706): "Weißer Kranich, leih' mir deine Flügel. Weit will ich nicht fliegen. Von Lithang kehre ich wieder zurück." Der Legende nach regierte der sechste Dalai Lama tags Tibet und nachts regierte ihn die Poesie.

Heute lebt Loten Namling in der Schweiz und hat sich auf die jahrhundertealte tibetische Gesangstradition der Nangma und Toeshey spezialisiert, weil er es für wichtig hält, dass sie nicht in Vergessenheit geraten. Wenn er diese alten Lieder singt, fühlt er sich in das Tibet von früher zurückversetzt. Nangma kommt nach seinen Nachforschungen von dem Urdu-Wort Nagma, was Lieder in dieser Sprache bedeutet. Kashmirische Zuwanderer nach Lhasa brachten sie vor 500 Jahren mit. Die andere Deutung kommt angeblich von Nang, dem Innenhof der reichen Leute in Lhasa, wo diese Lieder gesungen worden sein sollen. Toshey sind Lieder aus der Region Toe im westlichen Tibet. Auch sie brachten Zuwanderer mit nach Lhasa. Heute stellt Loten Namling überraschende Übereinstimmungen fest zwischen Elementen der Nangma und der Musik der Sufis im Senegal, wohin ihn seine Suche nach den Wurzeln des Blues geführt hat.

Mit 16 inspirierte ihn seine Mutter dazu, das Spiel mit der dreisaitigen Dranyen zu erlernen, später erhielt er Unterricht von Frau Ugen Choegen. Seine Karriere als Künstler begann er, als er 1989 in die Schweiz kam. Seither versucht er Brücken zu bauen, er lebt bewusst im Exil, er meint, er habe "vom Osten und Westen das Beste mitbekommen."

Das Hören auf die "innere Stimme" ist ihm wichtig, er bereitet sich einige Tage vor einem Konzert darauf vor, und reinigt als Buddhist Körper und Geist, damit eine positive Wirkung auf sein Auditorium übergreifen kann. Die Künstler sollten nicht nur an ihren Erfolg denken, sondern vor allem an das Wohl der ihrer Mitmenschen. So hofft er auch mit seiner Musik etwas zu bewirken, der größte Erfolg wäre es für ihn, wenn seine Musik in Tibet gehört werden könnte.

Es gibt mittlerweile 2 CD´s von Loten, die besonders beeindruckend die Hoffnung forttragen, dass seine Heimat Tibet wieder frei sein wird.

 

 

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